Kurz gesagt
- 01Preisvergleichsportale (idealo, billiger.de) bringen Leute, die schon kaufen wollen.
- 02Google bringt Kunden über die Suche und Shopping-Ergebnisse.
- 03Social Media baut die Marke auf und bringt Kunden zurück.
- 04E-Mail ist der günstigste Weg, erneut zu verkaufen, aber nur mit Einwilligung.
- 05Beginnen Sie mit dem Kanal, auf dem Ihre Kunden schon sind.

1Preisvergleichsportale
idealo und billiger.de sind in Deutschland Orte, an denen Leute auswählen, wo sie kaufen. Kunden wissen hier schon, was sie wollen, und vergleichen Preis und Händler. Die Anbindung läuft über einen XML-Produktfeed, den die meisten Shop-Plattformen erzeugen können.
Besucher mit klarer Kaufabsicht.
Preisdruck, und Klicks kosten meist Geld.
Sammeln Sie Shop-Bewertungen. Auf Vergleichsportalen zählen sie viel.
2Google: Suche und Shopping
Über das Google Merchant Center können Sie Produkte in den Shopping-Ergebnissen von Google zeigen. Eine kostenlose Grundanzeige gibt es, bezahlte Kampagnen bringen mehr. Langfristig hilft SEO: Kategorie- und Produktbeschreibungen, die für Menschen geschrieben sind, und Artikel, die Fragen von Kunden beantworten.
3Social Media
Instagram und Facebook verkaufen selten schon beim ersten Beitrag. Sie bauen aber Marke und Vertrauen auf und bringen vor allem Kunden zurück, die schon bei Ihnen gekauft haben. Welche Inhalte funktionieren, beschreibt der Ratgeber Instagram-Beiträge für den Onlineshop erstellen.
Kosten vor allem Zeit. Die sparen Sie mit Planung oder mit Tools, die Inhalte vorbereiten.
Präzises Targeting und Remarketing an Leute, die den Shop besucht haben. Braucht Budget und Messung.
4E-Mail-Marketing
In Deutschland regelt § 7 UWG Werbung per E-Mail: Grundsätzlich brauchen Sie eine vorherige ausdrückliche Einwilligung, üblicherweise per Double-Opt-in beim Newsletter. Ausnahme sind eigene Bestandskunden, denen Sie ähnliche Waren anbieten, wenn Sie die E-Mail-Adresse beim Kauf erhalten haben und jederzeit einen einfachen Widerspruch ermöglichen.
Für einen kleinen Onlineshop ist E-Mail oft der günstigste Kanal: Wiederkäufe, abgebrochene Warenkörbe, Neuheiten für treue Kunden.
5Bewertungen und Empfehlungen
Bewertungen auf Vergleichsportalen, bei Google und im Shop überzeugen neue Kunden mehr als jede Werbung. Bitten Sie nach der Zustellung darum. Veröffentlichen Sie nur echte Bewertungen: erfundene oder gekaufte Bewertungen sind eine unlautere geschäftliche Handlung.
6Marktplätze
Auf Marktplätzen wie Amazon, eBay, Otto oder Kaufland verkaufen Sie neben anderen Händlern über deren Website. Sie erreichen ein großes Publikum, zahlen aber Provision, und die Kundenbeziehung gehört vor allem dem Marktplatz. Das passt als Ergänzung, nicht als Ersatz für den eigenen Shop.
Womit Sie anfangen
Google Analytics, und wissen, woher Bestellungen kommen.
Wenn Sie Waren verkaufen, die Leute vergleichen.
Ab dem ersten Kunden.
Auch in kleinem Umfang.
Wenn Sie wissen, was sich verkauft und was Sie ein Kunde kostet.
Häufige Fragen
- Wie bewerbe ich einen Onlineshop kostenlos?
- Ohne Geld, aber nicht ohne Zeit: organische Social-Media-Inhalte, SEO, die kostenlose Anzeige bei Google Shopping, Bewertungen sammeln und E-Mails an bestehende Kunden.
- Lohnen sich Vergleichsportale für einen kleinen Shop?
- Wenn Sie Waren verkaufen, die Leute nach Preis vergleichen, meistens ja. Bei einzigartigen Produkten, die es nirgends sonst gibt, bringen sie weniger, und der Markenaufbau lohnt sich mehr.
- Darf ich Angebote per E-Mail an Firmen schicken?
- Auch hier gilt § 7 UWG: E-Mail-Werbung an Unternehmen braucht ebenfalls eine vorherige ausdrückliche Einwilligung, abgesehen von der Ausnahme für Bestandskunden bei ähnlichen Waren.


