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RatgeberOnlineshop bewerben

Onlineshop bewerben

Werbung für einen Onlineshop ist nicht ein Kanal, sondern eine Kombination. Jeder bringt andere Kunden und kostet etwas anderes: Geld, Zeit oder beides. Hier ist eine Übersicht dessen, was funktioniert, und wie Sie entscheiden, womit Sie anfangen.

Aktualisiert am 15. September 2026 · 9 Min. Lesezeit

Kurz gesagt

  1. 01Preisvergleichsportale (idealo, billiger.de) bringen Leute, die schon kaufen wollen.
  2. 02Google bringt Kunden über die Suche und Shopping-Ergebnisse.
  3. 03Social Media baut die Marke auf und bringt Kunden zurück.
  4. 04E-Mail ist der günstigste Weg, erneut zu verkaufen, aber nur mit Einwilligung.
  5. 05Beginnen Sie mit dem Kanal, auf dem Ihre Kunden schon sind.
Mit Schritt 1 beginnen: Preisvergleichsportale
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1Preisvergleichsportale

idealo und billiger.de sind in Deutschland Orte, an denen Leute auswählen, wo sie kaufen. Kunden wissen hier schon, was sie wollen, und vergleichen Preis und Händler. Die Anbindung läuft über einen XML-Produktfeed, den die meisten Shop-Plattformen erzeugen können.

Pro

Besucher mit klarer Kaufabsicht.

Contra

Preisdruck, und Klicks kosten meist Geld.

Tipp

Sammeln Sie Shop-Bewertungen. Auf Vergleichsportalen zählen sie viel.

Nächster Schritt 2: Google: Suche und Shopping
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2Google: Suche und Shopping

Über das Google Merchant Center können Sie Produkte in den Shopping-Ergebnissen von Google zeigen. Eine kostenlose Grundanzeige gibt es, bezahlte Kampagnen bringen mehr. Langfristig hilft SEO: Kategorie- und Produktbeschreibungen, die für Menschen geschrieben sind, und Artikel, die Fragen von Kunden beantworten.

Nächster Schritt 3: Social Media
Schritt 3 von 6

3Social Media

Instagram und Facebook verkaufen selten schon beim ersten Beitrag. Sie bauen aber Marke und Vertrauen auf und bringen vor allem Kunden zurück, die schon bei Ihnen gekauft haben. Welche Inhalte funktionieren, beschreibt der Ratgeber Instagram-Beiträge für den Onlineshop erstellen.

Organische Inhalte

Kosten vor allem Zeit. Die sparen Sie mit Planung oder mit Tools, die Inhalte vorbereiten.

Werbung bei Meta

Präzises Targeting und Remarketing an Leute, die den Shop besucht haben. Braucht Budget und Messung.

Nächster Schritt 4: E-Mail-Marketing
Schritt 4 von 6

4E-Mail-Marketing

In Deutschland regelt § 7 UWG Werbung per E-Mail: Grundsätzlich brauchen Sie eine vorherige ausdrückliche Einwilligung, üblicherweise per Double-Opt-in beim Newsletter. Ausnahme sind eigene Bestandskunden, denen Sie ähnliche Waren anbieten, wenn Sie die E-Mail-Adresse beim Kauf erhalten haben und jederzeit einen einfachen Widerspruch ermöglichen.

Für einen kleinen Onlineshop ist E-Mail oft der günstigste Kanal: Wiederkäufe, abgebrochene Warenkörbe, Neuheiten für treue Kunden.

Nächster Schritt 5: Bewertungen und Empfehlungen
Schritt 5 von 6

5Bewertungen und Empfehlungen

Bewertungen auf Vergleichsportalen, bei Google und im Shop überzeugen neue Kunden mehr als jede Werbung. Bitten Sie nach der Zustellung darum. Veröffentlichen Sie nur echte Bewertungen: erfundene oder gekaufte Bewertungen sind eine unlautere geschäftliche Handlung.

Nächster Schritt 6: Marktplätze
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6Marktplätze

Auf Marktplätzen wie Amazon, eBay, Otto oder Kaufland verkaufen Sie neben anderen Händlern über deren Website. Sie erreichen ein großes Publikum, zahlen aber Provision, und die Kundenbeziehung gehört vor allem dem Marktplatz. Das passt als Ergänzung, nicht als Ersatz für den eigenen Shop.

Weiter: Womit Sie anfangen
Zusätzlich

Womit Sie anfangen

1Messung einrichten

Google Analytics, und wissen, woher Bestellungen kommen.

2Vergleichsportale nutzen,

Wenn Sie Waren verkaufen, die Leute vergleichen.

3E-Mails und Bewertungen sammeln,

Ab dem ersten Kunden.

4Regelmäßig Inhalte für Social Media erstellen,

Auch in kleinem Umfang.

5Bezahlte Werbung ergänzen,

Wenn Sie wissen, was sich verkauft und was Sie ein Kunde kostet.

Weiter: Häufige Fragen

Häufige Fragen

Wie bewerbe ich einen Onlineshop kostenlos?
Ohne Geld, aber nicht ohne Zeit: organische Social-Media-Inhalte, SEO, die kostenlose Anzeige bei Google Shopping, Bewertungen sammeln und E-Mails an bestehende Kunden.
Lohnen sich Vergleichsportale für einen kleinen Shop?
Wenn Sie Waren verkaufen, die Leute nach Preis vergleichen, meistens ja. Bei einzigartigen Produkten, die es nirgends sonst gibt, bringen sie weniger, und der Markenaufbau lohnt sich mehr.
Darf ich Angebote per E-Mail an Firmen schicken?
Auch hier gilt § 7 UWG: E-Mail-Werbung an Unternehmen braucht ebenfalls eine vorherige ausdrückliche Einwilligung, abgesehen von der Ausnahme für Bestandskunden bei ähnlichen Waren.

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